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Projektbeschreibung

Twin.Link entwickelt eine modulare Software, mit der produzierende Unternehmen digitale Zwillinge ihrer Maschinen selbst aufbauen und nutzen können — ohne Programmierkenntnisse. Diese Seite beschreibt das Vorhaben, das vom Land Niedersachsen und der Europäischen Union gefördert wird.

Kurzbeschreibung

Die Twin.Link GmbH entwickelt eine modulare Software, mit der produzierende Unternehmen digitale Zwillinge ihrer Maschinen und Anlagen erstellen und im Betrieb nutzen können. Die Werkzeuge sind auf die Arbeitsweise des Mittelstands zugeschnitten: Ein Zwilling wird zusammengesetzt und konfiguriert, nicht programmiert. Unternehmen können damit ihre Maschinen und Produktionsprozesse überwachen, auswerten und verbessern, ohne dafür Softwareentwicklung im Haus zu haben.

Ziele des Projekts

  • Digitalisierung zugänglich machen. Kleine und mittlere Unternehmen sollen digitale Zwillinge einsetzen können, ohne ein eigenes Softwareprojekt dafür aufzusetzen.
  • Abläufe messbar machen. Zustände und Messwerte laufen am Objekt zusammen, statt verteilt in mehreren Systemen zu liegen — das ist die Voraussetzung dafür, Produktionsprozesse zu bewerten und zu verbessern.
  • Ohne IT-Abteilung einsetzbar. Die Software wird so gebaut, dass Einrichtung und Pflege in der Hand der Fachleute liegen, die die Maschine kennen — nicht in der Hand von Entwicklern.

Wie die Software aufgebaut ist

  • Modular. Twin.Link ist ein Werkzeugkasten. Jedes Modul erfüllt eine Aufgabe — Struktur anlegen, Datenquellen verbinden, Werte darstellen, benachrichtigen, Dokumente ablegen. Ein Unternehmen nimmt die Module, die es braucht.
  • Ohne Programmierung bedienbar. Zwillinge werden über die Oberfläche angelegt und verknüpft. Was sonst ein Entwicklungsauftrag wäre, ist hier eine Einstellung.
  • Auf den Mittelstand zugeschnitten. Die Anforderungen kommen aus dem Maschinenbau: Twin.Link ist aus dem Betrieb einer eigenen Maschinenserie entstanden, nicht aus der Softwarebranche.
  • Mitwachsend. Der Umfang folgt dem Bedarf — von einer Maschine bis zum ganzen Maschinenpark, von der reinen Struktur bis zu Livedaten, Dokumenten und räumlicher Darstellung.

Nutzen für die Anwender

  • Kürzere Wege bei wiederkehrenden Aufgaben, weil Informationen am Objekt hängen und nicht gesucht werden müssen.
  • Ein aktuelles Bild des Betriebs durch Livewerte, Grenzwerte mit Benachrichtigung und historische Verläufe.
  • Ein Einstieg in die Digitalisierung, der ohne Programmierkenntnisse und ohne eigene IT-Abteilung möglich ist.

Zielgruppen

  • Kleine und mittlere Unternehmen der Fertigungs- und Produktionsindustrie.
  • Maschinen- und Anlagenbauer, die ihren Kunden einen digitalen Zusatzservice zur eigenen Maschine anbieten wollen.
  • Betriebe ohne eigene IT-Abteilung, die digitale Zwillinge trotzdem einsetzen möchten.

Projektstatus

Die Plattform ist in Betrieb und wird laufend erweitert. Verfügbar sind heute die Module Build (Zwillinge anlegen und strukturieren), Explore (Datenquellen finden), Connect (Datenquellen verbinden), Chart (Messwerte darstellen), Inform (Grenzwerte und Benachrichtigungen), Files (Dokumente am Bauteil), Dashboard (Übersichten) und Space (räumliche Darstellung). Weitere Module — unter anderem für Ersatzteile, Arbeitsabläufe, Fernunterstützung und Auswertungen — sind in Entwicklung.

Dieses Projekt wird gefördert von

Kofinanziert von der Europäischen Union · Land Niedersachsen

Gefördert durch das Land Niedersachsen (NBank) im Rahmen des EU-Multifondsprogramms 2021–2027, kofinanziert von der Europäischen Union (EFRE/ESF).

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